Volks, Sybil
Torstraße 1 Roman
Buch

Zwei Familiengeschichten, verstrickt in 80 Jahre Deutsche Geschichte.

Die Geschichte beginnt und endet 2009 mit der Eröffnung des Soho House im vor 80 Jahren eröffneten Kaufhaus Jonaß. Das Jonaß mit seiner wechselvollen Geschichte gab es wirklich - vom jüdischen Kreditkaufhaus über nationalsozialistische Ausbildungsstätte zur sozialistischen Parteizentrale hin zu einem exklusiven Club und Hotel, wo der Kapitalismus fröhlich feiert. Vicky mit ihrer Tochter Elsa, Resultat ihrer verheimlichten Liebschaft mit dem jüdischen Sohn des Kaufhausbesitzers, ist Fiktion. Ebenso Zimmermann Wilhelm, der zur gleichen Stunde wie Vicky Vater wurde. Sein Sohn Bernhard und Elsa begleiten den Hörer durch 80 Jahre deutsche Geschichte und die eigene Familiengeschichte. Obwohl sie seit frühester Kindheit innig miteinander verbunden sind, stehen immer neue Hindernisse einem Lebensbündnis entgegen: Krieg, Besatzung, Teilung der Stadt und vor allem ideologisch unterschiedliche Ausrichtung. So verwebt die Autorin die persönliche Geschichte mit der Geschichte Berlins und Deutschlands, oft auf sehr anrührende Weise. Ein bisschen naiv erscheinen sie alle, was zum Teil auf die Sprecherin zurückzuführen ist. In Wahrheit sind es Menschen, mit denen man sich identifizieren kann, deren Verquickung mit den historischen Ereignissen eher spannend denn kindlich-naiv ist. (Quelle: www.borromedien.de)


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Schlagwörter: Berlin Familiengeschichte

Volks, Sybil:
Torstraße 1 : Roman / Sybil Volks. - 2. Aufl. - München : Dt. Taschenbuch-Verl., 2013. - 395 S.
ISBN 978-3-423-28004-4 fest geb. : 19,90

2013/0336 - Romane, Erzählungen, Dramen, Lyrik, Sammlungen - Signatur: Vol - Buch