Ludwig, Sabine
Der 7. Sonntag im August
Buch

Einen Tag vor Schulbeginn gerät eine Elfjährige in eine zeitliche Endlosschleife. (ab 10) (JE) Ich-Erzählerin Freddy hadert mit dem Schicksal. Der Sommerurlaub war für sie eine eher mittelprächtige Angelegenheit und der letzte Ferientag macht keine Ausnahme. Der Vater nervt die Familie wie jeden Sonntag mit seiner Wachtel-Zubereitungskunst, vom besten Freund fühlt Freddy sich verraten, Schwester Mia pubertiert. Alle Übel zusammen sind trotzdem besser als Schule! Als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist wahrhaftig noch einmal Sonntag. Und tags darauf schon wieder! Als das Mädchen versucht, optimierend in die sonntäglichen Geschehnisse einzugreifen, gehen die Schüsse leider meistens nach hinten los. Sabine Ludwig hat einen Roman geschrieben, der, reich an Tempo und Wortwitz, trotz ordentlicher Länge des Buches leider viel zu schnell ausgelesen war. Neben gelungener Situationskomik hat die Autorin nicht auf Tiefgründiges vergessen. Die Besuche bei der Oma im Altersheim sensibilisieren Freddy für die eigene Familiengeschichte, in der Keifzange von Nachbarin erkennt das Mädchen einen einsamen Menschen mit Gefühlen. Dazu eine sehr gewitzte Auflösung der Story, die an die Komödie "Und täglich grüßt das Murmeltier" erinnert, nur... Freddys Zeitschleife ist besser! *bn* Rebecca Englert


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Ludwig, Sabine:
Der 7. Sonntag im August / Sabine Ludwig. Mit Vignetten von Isabel Kreitz. - Hamburg : Dressler, 2008. - 217 S.
ISBN 978-3-7915-1236-5 fest geb. : ca. Eur 14,30

2011/0461 - Erzählungen 9-12 Jahre - Signatur: Ju 2 Ludwi - Buch