Wolf, Maryanne
Schnelles Lesen, langsames Lesen warum wir das Bücherlesen nicht verlernen dürfen
Buch

Bücherlesen ist kein exzentrisches Hobby. Smartphones, E-Reader, Tablets sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, und es hat keinen Sinn, sich die Zeit ohne digitale Medien zurückzuwünschen. Maryanne Wolf macht jedoch deutlich, dass wir zwar nicht der völligen digitalen Demenz anheimfallen, wenn wir vor allem über digitale Kanäle Informationen und Unterhaltung konsumieren, dass wir aber enorm viel verlieren, wenn wir daneben nicht von klein auf lernen, gedruckte Bücher zu lesen. Unser Gehirn reagiert anders, verarbeitet anders und bildet andere Strukturen aus als beim digitalen Lesen. Für unsere offene, demokratische Gesellschaft so wichtige menschliche Fähigkeiten wie das Erfassen, Analysieren, Durchdenken komplexer Zusammenhänge sowie Empathie drohen zu verkümmern. Kurz gesagt: Erst das Lesen gedruckter Bücher macht uns zu ganzen Menschen.


Dieses Medium ist voraussichtlich bis zum 01.12.2019 ausgeliehen. Gerne können Sie es vormerken.

Schlagwörter: Lesen Kognition Neue Medien Informationsverarbeitung Hirnforschung

Wolf, Maryanne:
Schnelles Lesen, langsames Lesen : warum wir das Bücherlesen nicht verlernen dürfen / Maryanne Wolf ; aus dem Englischen von Susanne Kuhlmann-Krieg. - 1. Auflage. - München : Penguin Verlag, 2019. - 300 Seiten ; 21.5 cm
ISBN 978-3-328-60099-2 Festeinband : EUR 22.00

2019/0447 - Allgemeines, Gesamtdarstellungen, Darstellungen mehrerer Teilgebiete; allgemeine Literaturlexika, Handbücher und Bibliographien - Signatur: Li 1 - Buch