Yiwu, Liao
Für ein Lied und hundert Lieder ein Zeugenbericht aus chinesischen Gefängnissen
Buch

Ein großes literarisches Zeugnis über das Menschsein in widrigsten Umständen Bis zum Vorabend des 4. Juni 1989 führt Liao Yiwu das Leben eines so unbekannten wie unpolitischen Hippie-Poeten. Doch mit dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens ist schlagartig alles anders. Nachdem Liao ein kritisches Gedicht verfasst hat, wird er zu vier Jahren Haft im Gefängnis und in einem Arbeitslager verurteilt. In seinem großen Buch schildert Liao auf literarisch höchst eindringliche Weise die brutale Realität seiner Inhaftierung. Dabei ist er schonungslos, auch sich selbst gegenüber: Er beschreibt, wie er und seine Mithäftlinge zu Halbmenschen degradiert werden und dabei manchmal selbst vergessen, was es bedeutet, Mensch und Mitmensch zu sein. Liao Yiwu zeigt sich in diesem eindrucksvollen Buch abermals als einer der ganz großen Autoren Chinas, als einer der sprach- und bildmächtigsten Schriftsteller unserer Zeit.


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Schlagwörter: China Biografie

Interessenkreis: Biografie China

Yiwu, Liao:
Für ein Lied und hundert Lieder : ein Zeugenbericht aus chinesischen Gefängnissen / Liao Yiwu. - 2. Aufl. - Frankfurt am Main : Fischer, 2011. - 584 S.
Einheitssacht.: Zheng-chi . - Aus d. Chines. übers.
ISBN 978-3-10-044813-2

2015/1589 - Einzelbiographien, die existentielle und allgemeinmenschliche Grunderfahrungen in den Mittelpunkt stellen (Verfolgung, Widerstand, Flucht und Vertreibung, Behinderung, Krankheit und Leid, Tod und Trauer usw.) - Signatur: Bi 2 Yiwu - Buch