Ebert, Michael
Planen oder treiben lassen? Wie man merkt, ob man sich zu viel oder zu wenig Gedanken um sein Leben macht
Buch

Die Gründer und Chefredakteure des Monatsmagazins "Neon" (Ableger der Zeitschrift "Stern") zeichnen ein treffendes Porträt der 25- bis 30-Jährigen, einer Generation, der zahlreiche Lebenswege offen stehen und die sich gerade deshalb mit der Entscheidung für einen davon schwer tut. Sie nennen und analysieren mögliche Alternativen in wichtigen Lebensbereichen wie Job, Karriere, Liebe, Freundschaft, Familiengründung, Gesundheit, Vorsorge und Finanzen, zitieren Wissenschaftler, befragen Prominente. Handfeste Ratschläge, wie es der Titel vermuten lässt, werden nicht erteilt. Die Leserin, der Leser ist vielmehr aufgefordert, aus den Innenansichten ihrer Generation eigene Schlussfolgerungen für den persönlich passenden Lebensweg zu finden. Der journalistisch flott geschriebene Text in Du-Ansprache liest sich flüssig, angesprochen ist ein junges eher akademisches Publikum. Mehr ein unterhaltsam zu lesendes, treffendes Zeitporträt als ein Ratgeber, ein Titel der durch Aufmachung und Inhalt das Zeug zum Trendtitel hat, vergleichbar mit den Bestsellern von F. Illies


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Schlagwörter: Ratgeber Lebensführung

Interessenkreis: Psychologie

Ebert, Michael:
Planen oder treiben lassen? : Wie man merkt, ob man sich zu viel oder zu wenig Gedanken um sein Leben macht / Michael Ebert ; Timm Klotzek. - München : Heyne, 2009. - 272 S. : Ill., graph. Darst. ; 22 cm. - (Neon)
ISBN 978-3-453-15873-3 sfr 31.90 (freier Pr.), EUR 17.95, EUR 18.50 (AT)

2015/0415 - Psychologische Lebenshilfe (Psychagogik, Psychohygiene) - Signatur: Ps 3.2 Ebert - Buch