Lénárd, Sándor
Am Ende der Via Condotti Römische Geschichten
Buch

Sándor Lénárd hat Medizin in Wien studiert, jetzt ist er als ambulanter Blutdruckmesser in den Altstadtgassen Roms unterwegs. 1938 musste er über Nacht vor den Nazis fliehen - große Hoffnungen im kleinen Gepäck. Rasch gehört Lénárd zum Stammpublikum im Caffè Greco, wo sich Emigranten aus ganz Europa treffen. Mit jedem Tag wird die Frage des Überlebens drängender: die Suche nach einem Schlafplatz, die Jagd nach der nächsten Mahlzeit. Doch Lénárd ist findig ... Mit dem Abstand des Außenseiters, dem sezierenden Blick des Mediziners und dem Esprit eines Schriftstellers beobachtet Sándor Lénárd, wie Italien in der Diktatur versinkt. Pointiert und klug erzählt er von seinem abenteuerlichen Alltag als Emigrant ohne Papiere und von der rauen Herzlichkeit des Viertels, in dem er Zuflucht gefunden hat. Mit einer biografischen Notiz zum Autor von Ernö Zeltner sowie einem Nachwort von György Dalos.


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Schlagwörter: Wien Zeitgeschichte Rom Nationalsozialismus Arzt Jude

Interessenkreis: Biographien Zeitgeschichte

Lénárd, Sándor:
Am Ende der Via Condotti : Römische Geschichten / Sándor Lénárd; mit einem Nachwort von György Dalos. - Dt. Erstausg. - München : Deutscher Taschenbuch Verlag, 2017. - 347 S.
Einheitssacht.: Római Történetek. - Aus d. Ungarischen übertragen und mit einer biografischen Notiz von Ernö Zeltner
ISBN 978-3-423-28112-6 Festeinband : EUR 22,00

2017/0547 - Lebensbilder, Briefe und Tagebücher einzelner Personen - Signatur: Bb Len - Buch