Der Kleine und das Biest
Belletristik Kind

Das Biest ist oft schwer zu ertragen, vor allem weil der Kleine es doch auch ganz anders kennt. Das Biest ist seine Mutter, der Kleine ist ein Scheidungskind. Ab 5. Bucklig, griesgrämig, trauriger Blick, dickes Zottelfell, Hörner auf dem Kopf und hässliche Hauer - das ist das Biest. Es ist die Mutter des "Kleinen". Der Kleine ist ein Scheidungskind. Seit der Trennung ist Mama schwerfällig, launisch, traurig und niedergeschlagen. Man merkt, dass es der Kleine schwer hat mit seiner Mutter, z.B. wenn sie im Supermarkt an der Kasse ausflippt. Der Junge erträgt es mit viel Leichtigkeit und Opportunismus, schlägt sogar ab und an Kapital aus der Situation. Natürlich fühlt er auch mit, etwa wenn Mama nachts in sein Bett kriecht und ihn liebevoll an sich drückt. Auch Papa, der ihn am Wochenende abholt, geht es nicht besser. Doch die Zeit heilt Wunden: "... irgendwann, wenn du dich schon richtig an das Biest gewöhnt hast, verwandelt es sich wieder in deine Mutter." Und zwar äußerlich wie innerlich. Eine bittersüße Geschichte zu einem ernsten Thema - erzählt mit viel Witz und Charme. Das Buch entstand nach dem gleichnamigen Animationskurzfilm für die Sendung "Siebenstein". Das merkt man den Bildern zwar an, tut der Sache aber keinen Abbruch. Unbedingt und vorrangig empfohlen.


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Interessenkreis: Lesestart Scheidung

¬Der¬ Kleine und das Biest / Text: Marcus Sauermann. Bilder: Uwe Heidschötter. - Leipzig : Klett-Kinderbuch, 2012. - [15] Bl. : überw. Ill. (farb.) ; 22 × 27 cm. - (Klett-Kinderbuch)
ISBN 978-3-941411-49-4 fest geb. : EUR 13.90

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