Gernhardt, Robert
Die K-Gedichte
Belletristik Erw.

2 Gedichtzyklen, in denen R. Gernhardt zuerst seine Krebserkrankung begleitet und verarbeitet (K wie Krankheit, K wie Krebs), dann den Irak-Krieg auf seine Art kommentiert. "K-Gedichte" definiert Gernhardt selbst als K wie Krankheit (bzw. Krebs) und K wie Krieg. Den Hauptteil ("Krankheit als Schangse") bildet ein Zyklus von 50 Gedichten, in dem der Dichter seine Krebserkrankung begleitet und verarbeitet. Kapitel 2 ("Krieg als Shwindle") kommentiert er in 7 Sonetten (Auftragsarbeiten für D. Schecks TV-Literatursendung "Druckfrisch") den Irak-Krieg. Und bei beiden desaströsen Ereignissen - privat und intim das eine, global das andere - gelingt es ihm, den Leser zu erreichen, beim persönlichen Unglück seine Eindrücke, Ängste und Hoffnungen durchscheinen zu lassen, bei dem die ganze Welt im Sorge versetzenden Unheil die jeglicher Vernunft spottenden Verhaltensweisen der Mächtigen bloßzustellen. Doch er wäre nicht Gernhardt, wenn er nicht nur alle Gedichtformen beherrschte und jeweils die richtige für seine Themen einsetzte, sondern wenn nicht hinter all dem Ernst der Humorist durchkommen würde, der einen "fröhlichen Ingrimm" (Klappentext) an den Tag legt. Schmal, aber gewichtig, betroffen machend und, wie sein letzter Gedichtband (BA 10/02), empfohlen für alle.

Freigegeben ab 16 Jahren.


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Interessenkreis: Krankheit

Gernhardt, Robert:
¬Die¬ K-Gedichte / Robert Gernhardt. - Frankfurt am Main : ¬S.¬ Fischer, 2004. - 102 S. ; 20 cm
ISBN 978-3-10-025507-5 fest geb. : EUR 14.00

0010874001 - R 20 - Signatur: R 20 Ger - Belletristik Erw.