Reiners, Marie
Frauen, die Bärbel heißen ; Roman
Belletristik Erw.

Auf ihrem Hundespaziergang findet Bärbel Böttcher, 54-jährige Tierpräparatorin, den ermordeten Serienschauspieler Wonnemut. Nicht nur die Polizei, auch ein Lokalreporter und die Witwe des Verstorbenen interessieren sich plötzlich brennend für Bärbel, deren Leben komplett auf den Kopf gestellt wird. "Leichen pflastern ihren Weg" - so könnte man das Leben der Tierpräparatorin Bärbel kurz beschreiben. Als sie ein Teenager war, haben sich ihre Eltern umgebracht - Bärbel entsorgt die Leichen und lebt fortan alleine in dem einsam gelegenen Landhaus. Bis sie beim Hundespaziergang einen toten Mann im Wald findet. Einige Tage darauf bekommt sie Besuch von dessen Frau Valerie. Bärbel sperrt sie nach einem heftigen Kampf zunächst im Keller ein. Einen neugierigen Reporter setzt sie in der Garage fest. Nun ist Bärbels ruhiger Rückzugsort in Gefahr. Gemeinsam mit Valerie, mit der sie mittlerweile eine Art Burgfrieden geschlossen hat, flüchtet sie und findet dabei zufällig heraus, wer hinter den Morden steckt. Drehbuchschreiberin Marie Reiners (bekannt durch die ARD-Krimiserie "Mord mit Aussicht") ist zwischen Komik und Klamauk zu Hause. Ihr Romandebüt (Hörbuch IN-G 16/18) strotzt vor schwarzem Humor und skurrilen Pointen, hat aber im zweiten Teil auch Längen. Wer sich auf diese Art von Witz einlassen kann, wird darüber hinwegsehen. Deshalb für viele Bibliotheken anschaffenswert.

Freigegeben ab 16 Jahren.


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Interessenkreis: Krimi

Reiners, Marie:
Frauen, die Bärbel heißen : ; Roman / Marie Reiners. - Frankfurt am Main : Fischer Scherz, 2018. - 363 Seiten ; 21 cm
ISBN 978-3-651-02523-3 fest geb. : EUR 16.99

0029972001 - R 11 - Signatur: R 11 Rei - Belletristik Erw.