Hannemann, Inge
Die Hartz-IV-Diktatur eine Arbeitsvermittlerin klagt an
Sachbuch Erw.

Die als "Hartz-IV-Rebellin" durch Presse und Blogs bekannt gewordene Hannemann sitzt seit 2015 (parteilos) für die Linke im Hamburger Landesparlament. Häufig ging ihr Name seit 2013 durch die Medien, weil sie als Arbeitsvermittlerin im Jobcenter Hamburg-Altona immer vernehmlicher auf Missstände ihres Berufsalltages aufmerksam machte, den Sanktionsapparat gegen die Arbeitssuchenden massiv kritisierte und schliesslich - nach der Veröffentlichung eines "Brandbriefes" - vom Dienst freigestellt wurde. Sie gibt in ihrem Buch einen Überblick über die Hartz-IV-Gesetze und beschreibt die Praxis dieses "inhumanen Systems", das nicht den Menschen, sondern die "geschönte Statistik" im Mittelpunkt sehe. Sie schreibt und kämpft sehr persönlich und mit klaren einfachen Worten. Bis heute ist sie in Rechtsstreitigkeiten verwickelt und findet über soziale Netzwerke breite Unterstützung, erntet aber auch Kritik. Couragiert wie F. Reif ("A wie Asozial", ID-A 24/14) und J. Richter ("Es liegt kein Antrag vor", ID-A 42/14). Ebenfalls zum Thema C. Butterwegge: "Hartz IV und die Folgen" (zur Besprechung vorgesehen). (2)


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Serie / Reihe: Rororo (114 Medien)

Schlagwörter: Deutschland Hartz-Reform Diskriminierung Machtmissbrauch Arbeitsloser Arbeitsvermittlung

Interessenkreis: Gesellschaft

Hannemann, Inge:
¬Die¬ Hartz-IV-Diktatur : eine Arbeitsvermittlerin klagt an / Inge Hannemann. - Orig.-Ausg. - Reinbek bei Hamburg : Rowohlt-Taschenbuch-Verl., 2015. - 282 S. ; 190 mm x 125 mm. - (Rororo; 63065). - Literaturverz. S. 281 - [284]
ISBN 978-3-499-63065-1 9,99

0025044001 - D 417 - Signatur: D 417 Han - Sachbuch Erw.