Dean, Debra
Palast der Erinnerungen Roman
Belletristik Erw.

Was braucht ein Mensch wirklich, um in schwierigen Zeiten zu überleben: die Nähe eines geliebten Menschen, die Kraft, sich zu erinnern, oder die berauschende Schönheit der Kunst? Der jungen Museumsführerin Marina bleiben nur die leeren Bilderrahmen, als die berühmte Eremitage im Hungerwinter 1941 vollständig geräumt wird. Doch im Palast ihrer Erinnerungen bewahrt sie Bilder von ungeheurer Kraft und Schönheit, die ihr helfen, Hunger, Gewalt und die Trennung von ihrem Ehemann zu überstehen. Jahrzehnte später - Marina und Dmitri sind ein glückliches Paar - werden die Bilder erneut zum Inbegriff von Hoffnung, die sogar das Alter besiegt. Der jungen Museumsführerin Marina bleiben nur die leeren Bilderrahmen, als die berühmte Eremitage im Hungerwinter 1941 vollständig geräumt wird. Doch im Palast ihrer Erinnerungen bewahrt sie Bilder von ungeheurer Kraft und Schönheit, die ihr helfen, Hunger, Gewalt und die Trennung von ihrem Ehemann zu überstehen. Jahrzehnte später - Marina und Dmitri sind ein glückliches Paar - werden die Bilder erneut zum Inbegriff von Hoffnung, die sogar das Alter besiegt. Roman in 2 parallelen Szenarien: Einerseits das von den Deutschen belagerte Leningrad im Winter 1941, in dem die hungernden Menschen versuchen, ihre Menschlichkeit zu bewahren. Andererseits die USA heute, wo die aus Leningrad ausgewanderte Marina mittlerweile an Alzheimer leidet und ihre kostbaren Erinnerungen verliert. Was braucht ein Mensch wirklich, um in schwierigen Zeiten zu überleben: die Nähe eines geliebten Menschen, die Kraft, sich zu erinnern oder die berauschende Schönheit der Kunst ? Was braucht ein Mensch wirklich, um in schwierigen Zeiten zu überleben: die Nähe eines geliebten Menschen, die Kraft sich zu erinnern oder die berauschende Schönheit der Kunst? Der jungen Marina bleiben nur die leeren Bilderrahmen, als die Eremitage im Hungerwinter 1941 vollständig geräumt wird. Doch im Palast ihrer Erinnerungen bewahrt sie Bilder von ungeheurer Kraft und Schönheit, die ihr helfen, Hunger, Gewalt und den Verlust des geliebten Mannes zu überstehen. Und auch Jahrezehnte später werden sie für Marina erneut zum Inbegriff von Hoffnung , die das Alter besiegt. 1995 sah Debra Dean aus Seattle einen Film im Fernsehen. Der Film handelte von der Eremitage in Sankt Petersburg, dem damaligen Leningrad, und von der Evakuierung ihrer Gemälde und Kunstgegenstände während des Angriffs deutscher Truppen im zweiten Weltkrieg. Besonders faszinierte Dean die Geschichte eines angeblichen Mitarbeiters, der Besucher durch die leeren Räume führte und ihnen derart anschaulich von den abgehängten Bildern zu berichten wusste, dass es den Gästen so erschien, als wären sie immer noch an ihrem angestammten Platz. Diese Erzählung hat Dean für ihren Roman Palast der Erinnerungen genutzt. Er erzählt vom harten Winter in Leningrad, während dem die Museumsführerin Marina beim Verpacken der Kunstwerke hilft. Die Leere der Ausstellungsräume macht sie bald schon deprimiert. Da rät ihr eine alte Frau, ihre einstige Pracht im Gedächtnis festzuhalten. Vor allem die Ikonen nimmt Marina aus der Eremitage im Kopf mit auf die Reise -- Bilder, die in ihrem Leben viel später noch einmal eine wichtige Rolle spielen sollen ... Leser sollten Deans Palast der Erinnerungen nicht mit der grandiosen philosophischen, stark autobiografisch angehauchten Sammlung Palast der Erinnerung des schwedischen Erzählers Lars Gustafsson verwechseln. Warum der Droemer Verlag einen Titel wählte, der so nah an dem von Gustafssons Buch liegt, ist fast schon unverzeihlich. Denn Deans Romandebüt ist eigentlich ganz unverwechselbar, und hätte einen unverwechselbaren Titel mehr als verdient. Dean versteht zu erzählen: so gut, dass der Leser während der Lektüre ihrer Schilderungen fast glaubt, die Welt der Gemälde würde vor seinem geistigen Auge wiederauferstehen. Aber eigentlich handelt Palast der Erinnerungen ganz allgemein vom Zauber des Gedächtnis, von der Macht der Träume, vom Glück und vom Verlust. Ein wundervolles Buch mit dichter Atmosphäre. Sehr lesenswert. --Stefan Kellerer Kurzbeschreibung Was geschieht, wenn alles um einen herum allmählich verschwindet? Was braucht ein Mensch wirklich, um in schwierigen Zeiten zu überleben? Gibt es das Mysterium großer Kunst, das die Seele berührt und die Abgründe und den Schrecken der Wirklichkeit bannt? Die junge Marina ist Museumsführerin in der berühmten Leningrader Eremitage. Früher umgaben sie faszinierende Gemälde und die tiefe Zuneigung des Mannes, den sie liebt. Nun aber, im Winter 1941, ist...

Freigegeben ab 16 Jahren.


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Serie / Reihe: Knaur (28 Medien)

Schlagwörter: Liebe Erinnerung Kunst Geschichte 1940-1990 Zeitgeschichte

Dean, Debra:
Palast der Erinnerungen : Roman / Debra Dean. - 2. Aufl. - München : Droemer Knaur, 2006. - 299 S. ; 215 mm x 140 mm. - (Knaur; 63502)
Einheitssacht.: The madonnas of Leningrad . - Aus d. Engl. übers.
ISBN 978-3-426-63502-5 Spende

0020236001 - R 11 - Signatur: R 11 Dea - Belletristik Erw.