Winter, Claire
Die geliehene Schuld Roman
Belletristik

Berlin, 1949: Die Redakteurin Vera will die Erlebnisse des Krieges hinter sich lassen. Doch als ihr Kollege Jonathan ums Leben kommt, gerät sie in eine Recherche über ehemalige Kriegsverbrecher. Berlin, Sommer 1949: Die Redakteurin Vera will die traumatischen Erlebnisse des Krieges hinter sich lassen. Doch als ihr Jugendfreund und Kollege Jonathan auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, gerät sie in eine Recherche über ehemalige Kriegsverbrecher, und geht Spuren nach, die sie zu einer Sekretärin Adenauers sowie in Kreise der Geheimdienste führen. Winter springt in ihrem aktuellen Roman von den 1930er-Jahren (vgl. "Die verbotene Zeit") in die Nachkriegszeit und verknüpft zeitgeschichtliche Ereignisse und reale Personen mit einer fiktiven Geschichte. Das Nachwort sowie ein Glossar helfen, Fiktion von Wahrheit zu unterscheiden. Winter beschäftigt sich intensiv mit der Frage, ob die Strafverfolgung der Nationalsozialisten konsequent und transparent umgesetzt wurde. Ein wenig unglaubwürdig ist, wie viel die Charaktere, selbst Teil ihrer Zeit, bereits reflektieren. Der Roman kann ab mittelgroßen Beständen empfohlen werden.


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Schlagwörter: Frauen Zweiter Weltkrieg

Winter, Claire:
¬Die¬ geliehene Schuld : Roman / Claire Winter. - 2. Aufl. - München : Diana-Verl., 2018. - 573 S. : Kt. - Aus dem Amerik.
ISBN 978-3-453-29194-2 22,00

0038554001 - R 11 - Signatur: R 11 - Belletristik