Malet, Léo
120 [Cent vingt], rue de la gare
Schöne Literatur

Noch im besetzten Frankreich veröffentlichte Malet 1943 den 1. Band der später erfolgreichen "Nestor-Burma"-Serie, der zu der Zeit eine kleine literarische Sensation war, schildert er darin doch recht offen das Leben in einem deutschen Straflager. Ohne Chandlers und Hammetts Krimis gekannt zu haben, entwickelte Malet einen neuen Typus von Privatdetektiv, der kühl, lässig, mit zynischer Rhetorik, oft unfeinen Mitteln und unter körperlichem Einsatz seine nicht gerade gewaltarmen Fälle löst. Die Kenntnis einer mysteriösen Adresse in Paris führt Burma durch halb Frankreich, bis er auf die Spur mehrerer Herren der besseren Gesellschaft stösst, die einem untergetauchten Juwelendieb einen Perlenschatz abjagen wollen. Eine rasante, wenn auch von ständigen Zufällen gespickte Krimistory. - Wie andere "Burma"-Titel (zuletzt BA 3/89) breiter empfohlen.


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Serie / Reihe: Krimi aus Paris (2 Medien)

Schlagwörter: Paris Krimi Privatdetektiv Nestor Burma Juwelendiebstahl

Interessenkreis: Krimi

Malet, Léo:
¬120¬ [Cent vingt], rue de la gare / Leo Malet. - 1. Aufl. - Moos [u.a.] : Elster-Verl., 1989. - 199 S. : Ill. ; 19 cm. - (Krimi aus Paris / Léo Malet)
Einheitssacht.: ¬120¬ [Cent vingt], rue de la gare. - Aus d. Franz. übers. Copyr. d. deutschspr. Ausg. 1989
ISBN 978-3-89151-070-4 fest geb. : 24.-

0000756001 - Zba - Signatur: Keller SL MAL - Schöne Literatur