Fritsch, Valerie
Winters Garten ; Roman
Belletristik

Die Welt steht kurz vor ihrem Untergang: Wenige Wochen vor der Apokalypse verliebt sich Anton Winter zum ersten Mal in seinem Leben unsterblich in Frederike. Was bleibt noch zu tun, wenn es keine Zukunft mehr gibt? Ein Roman über die Vergänglichkeit allen Seins. Anton Winter wächst in einer paradiesischen Gartenkolonie auf. Im Gegensatz zur weit entfernten Stadt am Meer lebt man hier im Einklang mit der Natur. In seiner Großfamilie werden Menschen geboren und sterben, alles ist ein ewiger Kreislauf. Als Anton erwachsen ist, zieht er in die Stadt, die im Buch das Gegenstück zum idyllischen Garten bildet. Dort bricht bald ob der angekündigten Apokalypse das Chaos aus. Die Stadt verfällt, es kommt zu Massenselbstmorden, nichts gibt Anlass zur Hoffnung. Kurz vor dem Weltuntergang verliebt Anton sich zum 1. Mal im Leben unsterblich in Frederike. Was bleibt noch zu tun, wenn es keine Zukunft mehr gibt? "Winters Garten" ist bereits der 2. Roman der jungen Autorin V. Fritsch, die auch als Fotografin tätig ist (ihr Debüt wurde hier nicht besprochen). Sie hat in einer bildreichen Sprache einen märchenhaft anmutenden, zwar kurzen, aber dafür umso dichteren Roman über die Vergänglichkeit allen Seins und die Sehnsucht nach der vergangenen Zeit geschrieben. Ein ungewöhnliches, interessantes Buch, das aber nicht jedermanns Sache sein wird. Eher für einen kleinen Leserkreis.


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Schlagwörter: Österreichische Literatur Gesellschaftsutopie

Interessenkreis: Literatur

Fritsch, Valerie:
Winters Garten : ; Roman / Valerie Fritsch. - Berlin : Suhrkamp, 2015. - 154 S.
ISBN 978-3-518-42471-1

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