Spreckelsen, Tilman
Die Nordseefalle ein Theodor-Storm-Krimi
Belletristik Erw.

Anwalt Theodor Storm, der Nachwelt als Dichter bekannt, übernimmt die Verteidigung eines Tagelöhners, der des Mordes beschuldigt wird. Der kann sich an nichts erinnern, er war zur Tatzeit betrunken. Storm hat zwar keine Beweise, aber sein Gefühl sagt ihm, dass hier etwas nicht stimmt, zumal kurz darauf in Husum (damals zu Dänemark gehörend) zwei weitere Mordopfer gefunden werden. Um zu verhindern, dass sein Mandant in Kopenhagen abgeurteilt wird, macht er sich mit dem Ich-Erzähler, seinem Schreiber Söt, auf den Weg nach Föhr. Dort ist der König samt Hofstaat gerade im Badeurlaub. Viele Seitenstränge (mit einem weiteren Mordopfer) kommen hinzu, die eine Gemeinsamkeit haben: Am dänischen Hof scheint es Interesse an den Schätzen des sagenumwobenen Rungholt zu geben. Das Ende kommt überraschend, bis dahin mäandert die Handlung etwas dahin. Wie bei den Vorgängern (zuletzt "Der Nordseeschwur", ID-A 31/17): gut recherchiert, gelungenes Zeit- und Lokalkolorit. Ein Muss für Bibliotheken in Norddeutschland, Empfehlung vor allem für ältere Leser*innen auch in anderen Regionen.

Freigegeben ab 16 Jahren.


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Personen: Spreckelsen, Tilman

Interessenkreis: Historischer Krimi Norddeutschland

Spreckelsen, Tilman:
¬Die¬ Nordseefalle : ein Theodor-Storm-Krimi / Tilman Spreckelsen. - Frankfurt am Main : S. Fischer Verlag GmbH, 2020. - 252 Seiten
ISBN 978-3-596-70386-9 11,00

Zugangsnummer: 0034310001 - Barcode: 20033871
R 11 - Signatur: R 11 Spr - Belletristik Erw.