Wenderoth, Andreas
Ein halber Held mein Vater und das Vergessen
Buch

Dies ist die Geschichte eines Lebens, das durch die Demenz aus der Spur geraten ist."Entschuldige mich bitte für meine Inhaltslosigkeit, aber ich bin nur noch ein halber Held." So beschreibt Horst Wenderoth seine Gedanken- und Gefühlswelt, die von einer Diagnose auf den Kopf gestellt wurde: vaskuläre Demenz. Es ist ein Satz, der den Sohn Andreas "in seiner klarsichtigen Poesie erschüttert". Sein Leben lang war Horst Wenderoth ein Mann des Wortes. Seit drei Jahren aber wenden sich die Wörter von ihm ab und gegen ihn, sagen nicht mehr, was er denkt.Ein halber Held ist die berührende, zuweilen aber auch absurd komische Liebeserklärung eines Sohnes an seinen Vater, der sich stets über den Geist definierte, und liefert einen einzigartigen Einblick in das Erleben eines Demenzkranken. Auf einfühlsame Weise werden dabei auch die kreativen Seiten der Krankheit geschildert, die sich von der herkömmlichen, rein pathologischen Wahrnehmung deutlich abheben.Eine Vater-Sohn-Geschichte, die zeigt, dass nach der Diagnose Demenz das letzte Wort noch lange nicht gesprochen ist und bei allem Abschiedsschmerz auch Trost bleibt.


Dieses Medium ist verfügbar. Es kann vorgemerkt oder direkt vor Ort ausgeliehen werden.

Personen: Wenderoth, Andreas

Schlagwörter: Demenz

Na 9.612 Wende

Wenderoth, Andreas:
¬Ein¬ halber Held : mein Vater und das Vergessen / Andreas Wenderoth. - 1. Auflage, 2016. - 301 Seiten ; 20 cm x 12.5 cm
ISBN 978-3-89667-558-3 EUR 20.60 (AT), sfr 26.90 (freier Pr.), EUR 19.99 (DE)

Zugangsnummer: 2016/0504 - Barcode: 2-1110341-5-00031116-8
Erkrankungen der Nerven (Neurologie), Psychiatrie; Erkrankungen der Augen; Hals-, Nasen-, Ohrenerkrankungen - Buch