Bestimmte Segmente gelebter gesellschaftlicher und kirchlicher Wirklichkeit- etwa in Familie, Jugendkultur, Schule, Kirchengemeinde- werden durch empirische und hermeneutische Studien erforscht, um sie für die Theologie und rückwirkend für die Praxis auskunftsfähig zu machen. Damit wird der Anspruch einer erfahrungsorientierten Thelogie eingelöst, die dicht an der Wirklichkeit und angesichts gegenwärtiger Herausforderungen betrieben werden will. Problemstellungen aus dem Bereich religiösen Lehrens und Lernens werden aufgegriffen, um sie für zukunftsfähige Konzepte fruchtbar zu machen.
Kompetenzentwicklung im beziehungsorientierten Religionsunterricht bedeutet das Aufeinandertreffen von Output- Orientierung und Subjektorientierung. Entlang der Struktur der TZI wird die Wirkung der Kompetenzorientierung durchdacht. Dabei wird die Möglichkeit entwickelt, Beziehung qualitativ zu reflektieren. Auf der Basis der Theorie der Anerkennung von Axel Honneth und deren Rezeption in der Pädagogik wird differenzsensible Wahrnehmung statt Wertschätzung vorgeschlagen.
Serie / Reihe: Tübinger Perspektiven zur Pastoraltheologie und Religionspädagogik
Personen: Walitschek, Angela
14.07.14
Walitschek, Angela:
BeziehungsWeise : die Gestaltung von Beziehungen im Religionsunterricht an beruflichen Schulen ; eine religionspädag. Wahrnehmung der Kompetenzorientierung aus der Sicht der Themenzentrierten Interaktion / Angela Walitschek. - Berlin : LIT, 2013. - 242 S. ; 24 cm. - (Tübinger Perspektiven zur Pastoraltheologie und Religionspädagogik)
ISBN 978-3-643-12321-3 kart.
Berufliche Schulen - Buch